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Trinkwasser – unser Lebensmittel Nr. 1

Das Trinkwasser für die Einwohner von Werl wird mehrmals täglich im Labor im Wasserwerk  Fröndenberg-Warmen untersucht; die Ergebnisse werden einmal jährlich in einer Jahrestrinkwasseranalyse veröffentlicht.

Zusätzlich werden monatlich an vier unabhängigen Entnahmestellen im Netzgebiet von dem Hygiene Institut des Ruhrgebiets e. V. Wasserproben entnommen und nach der Trinkwasserverordnung untersucht.

Ständige Kontrollen und Messungen garantieren gleichbleibend gute Trinkwasserqualität. Das natürlich gereinigte „Werler Wasser“ kann bedenkenlos getrunken werden. 

Analyseergebnisse:

Abnahmestellen:

  • Am Golfplatz 1, 10, 12, 16
  • Soester Str. 81
  • Wickeder Str. 85, 98, 101 sowie die Bereiche
  • Unionstraße und
  • Hammerstein 
Härtebereich des Trinkwassers

Das durch die Stadtwerke Werl GmbH verteilte Trinkwasser liegt mit einer Gesamthärte von ca. 1,4 mmol/l im Härtebereich weich.

Härtebereichmmol/l *°dH **
weichweniger als 1,5weniger als 8,4
mittel1,5 bis 2,58,4 bis 14
hart mehr als 2,5mehr als 14


*   Millimol Calciumcarbonat je Liter
** Grad Deutsche Härte (veraltete Bezeichnung)

Was ist eigentlich Wasserhärte?

Kalzium- und Magnesiumverbindungen sind entscheidend für die Härte des Wassers. Sie werden allgemein als Kalk bezeichnet. Die Wasserhärte hängt von der geologischen Beschaffenheit des Untergrundes ab, aus dem das Wasser gefördert wird. Das Grundwasser löst Stoffe aus den Erdschichten, durch die es fließt. Deshalb unterscheidet sich die Härte des Trinkwassers je nach Herkunftsgebiet.

Die Härte wurde früher in Grad deutscher Härte (°dH) gemessen. Diese Bezeichnung ist mittlerweile veraltet. Heute wird die Gesamthärte in Millimol Kalzium und Magnesium pro Liter angegeben: Ein Millimol entspricht 40 Milligramm Kalzium (7,14 mg Calcium oder 4,28 mg Magnesium entsprechen 1°dH). 

Wichtige Mineralien

Das Trinkwasser enthält viele wichtige Spurenelemente und Mineralien. Kalzium und Magnesium sind für den menschlichen Knochenbau und die Blutgerinnung wichtig. Stark kalkhaltiges Wasser ist zwar nicht gesundheitsschädlich, trotzdem ist sehr hartes Trinkwasser aus technischer Sicht nicht wünschenswert: Kalkablagerungen sind nicht nur unschön, sie beeinträchtigen die Lebensdauer und einwandfreies Funktionieren von Elektrogeräten und Warmwasserbereitern. Vor allem bei einer Erwärmung über 60°C setzt die Kalkabscheidung ein. Besonders betroffen sind also Bereiche in denen Warmwasser verwendet wird.

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